Was sich nie wiederholen sollte, passiert schon wieder: Staaten müssen Banken massiv stützen, um einen Finanzkollaps abzuwenden. Die Lage ist ernst, wie das aktuelle Beispiel Dexia beweist. Die Lage ist sogar so ernst, dass der EU-Herbstgipfel verschoben wird. Es soll ein allumfassendes Gesamtkonzept erarbeitet werden - und das braucht Zeit. In der Euro-Zone brennt die Luft: Angesichts der neuen Bankenkrise wird der für Mitte Oktober geplante EU-Herbstgipfel um knapp eine Woche nach hinten verschoben. Die 27 Staats- und Regierungschefs der EU werden sich am Sonntag, den 23. Oktober, treffen. Das teilte der einladende EU-Gipfelchef Herman Van Rompuy mit. Das Treffen finde zeitgleich mit dem Gipfel der 17 Euro-Länder-Chefs statt. Bisher war der Gipfel für den 17. Oktober geplant, für den 18. Oktober ein Treffen der 17 Euro-Länder-Chefs. Diplomaten sagten, ein Konzept für die Bankenrettung brauche Zeit. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatten am Sonntag schon einen ersten Zeitplan vorgegeben. Details sollten in den nächsten Wochen ausgearbeitet, eine dauerhafte Lösung dann auf dem G20-Gipfel im französischen Cannes am 3. und 4. November präsentiert werden. Hintergrund des Ganzen: Als erstes Opfer der Euro-Schuldenkrise wird die belgisch-französische Großbank Dexia zerschlagen und teilweise verstaatlicht. In Griechenland wird die kleine Protonbank quasi verstaatlicht. Banken in der Krise Für die Großbank Dexia wurde erst in der Nacht eine Lösung gefunden: Belgien übernimmt den belgischen Arm der Bank für 4 Mrd. Euro komplett. Zudem werden Belgien, Frankreich und Luxemburg gemeinsam weitere 90 Mrd. Euro als Garantien für Risikopapiere stellen, die in eine sogenannte Bad Bank ausgelagert werden. Dexia hatte sich mit Investitionen in Griechenland übernommen und war ins Taumeln geraten. Schon 2008 musste der Staat der Bank helfen. In den vergangenen Tagen zogen verunsicherte Kunden massenweise Spargelder ab. Das Geldhaus spielt eine bedeutende Rolle als langfristiger Finanzier französischer Kommunen. Dieser Bereich soll abgespalten und von der französischen Staatsbank Caisse des Depots und der Postbank Banque Postale aufgefangen werden. Der Verwaltungsrat beauftragte das Bankmanagement damit, entsprechende Verhandlungen mit den französischen Instituten aufzunehmen, wie Dexia in Brüssel mitteilte. Für den luxemburgischen Arm und die türkische Tochter Deniz-Bank werden noch Käufer gesucht. In Athen teilte das Finanzministerium am Montag mit, dass bei der Protonbank die griechische Notenbank einspringen werde. Das Geldhaus mit rund 700 Angestellten war ins Wanken geraten, nachdem die Justiz des Landes Informationen nachging, die Bank betreibe Geldwäsche. Jetzt soll die Notenbank Gelder vom 2010 geschaffenen Rettungsschirm in Höhe von 110 Mrd. Euro anzapfen,um dem Haus zu helfen. Besonders beim Branchenprimus Deutsche Bank sieht man eine Rekapitalisierung nach dem Gießkannenprinzip aber kritisch. Offiziell wollte sich zwar niemand äußern, aber ein erfahrener Top-Banker verwies darauf, dass das Institut schon vor drei Jahren erfolgreich dem Druck stand gehalten habe, Staatshilfe anzunehmen. "Das kann sich als Wettbewerbsvorteil erweisen", sagte er. Denn Anleger könnten das als Zeichen der Stärke werten. Die Deutsche Bank sieht - unabhängig von der Frage der Staatshilfe - grundsätzlich keinen Bedarf für frisches Kapital. Mit einer harten Kernkapitalquote von mehr als zehn Prozent und Milliardengewinnen im Krisenjahr 2011 stelle sich diese Frage nicht, sagte der Banker. Auch Vorstandschef Josef Ackermann wird nicht müde zu betonen, dass er keine Notwendigkeit für einen solchen Schritt sieht. In der Bankenbranche hoffen viele darauf, die Regierung in den nächsten Wochen noch zu überzeugen, dass nicht jedes Geldhaus frische Mittel braucht. Sinnvoller sei es, auf Basis eines internen Stresstests der europäischen Bankenaufsicht den individuellen Bedarf zu ermitteln. Das Prinzip: Jedes Institut, bei dem die harte Kernkapitalquote im Falle eines 60-prozentigen Abschlags auf griechische Staatsanleihen unter eine bestimmte Marke rutscht, müsse sich innerhalb einer bestimmten Zeit frisches Kapital beschaffen. "Wenn man sieben Prozent als Minimalquote ansetzt, kämen aus Deutschland wohl viele Häuser durch", sagte ein weiterer Banker. Denn die meisten Institute haben ihr Griechenland-Engagement in den vergangenen Wochen deutlich zurückgefahren. Radikaler Schnitt in Griechenland? Derweil verdichten sich Hinweise auf eine radikale Umschuldung Griechenlands. Wie die Nachrichtenagentur dpa am Wochenende aus Finanz- und Verhandlungskreisen erfuhr, werden aktuell in der Eurogruppe Szenarien für einen Schuldenschnitt von bis zu 60 Prozent durchgespielt. Gläubiger Griechenlands müssten dann auf diesen Anteil ihrer Forderungen verzichten. Bei einem Schuldenschnitt wären in Deutschland nicht nur Banken, sondern auch die Steuerzahler betroffen, weil der Staat im Rahmen der internationalen Hilfen Griechenland Notkredite in Milliardenhöhe über die Förderbank KfW gewährt hat. Ein Schuldenschnitt von 60 Prozent käme aus Sicht von Ökonomen einer Insolvenz Griechenlands gleich. Als problematisch gilt die Auswirkung eines solchen Schritts auf die europäischen Banken - weshalb die Rekapitalisierung der Geldhäuser in den Mittelpunkt gerückt ist. Quelle : NtV Montag, 26. September 2011 EZB öffnet Tür für Zinssenkung Der belgische Notenbankchef schließt eine Zinssenkung auf der nächsten Sitzung der Europäischen Zentralbank nicht mehr aus. Auch andere Optionen seien möglich. Banken rechnen inzwischen mit einer Rezession in Europa. Belgiens Notenbankchef Luc Coene hat die Tür für eine mögliche Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Oktober einen Spalt geöffnet. "Wenn die Daten Anfang Oktober zeigen, dass die Dinge schlechter laufen, als wir das erwartet haben, dann werden wir uns jene Entscheidungsoptionen ansehen, die wir dann haben", sagte das Mitglied des EZB-Rats der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Die EZB hat niemals etwas im Vorfeld ausgeschlossen", sagte Coene auf die Frage nach einer Leitzinssenkung. Dies ist eine typische Formulierung der Notenbank, auf die auch EZB-Chef Jean-Claude Trichet regelmäßig zurückgreift. Die EZB will sich damit alle geldpolitischen Optionen offen halten. Zuletzt hatte die EZB am 8. September entschieden, ihren Leitzins auf dem aktuellen Niveau von 1,5 Prozent zu lassen - und auf deutlich gestiegene "Abwärtsgefahren" für das Wirtschaftswachstum hingewiesen. Die EZB hatte den Leitzins im April und Juli um je 0,25 Punkte auf das jetzige Niveau erhöht. Die Zinssenkung sei allerdings nur eine Möglichkeit, sagte Coene. Eine andere Option sei die Ausgabe langfristiger Kredite mit Laufzeiten von zwölf Monaten und darüber an die Banken. Eine Leitzinssenkung, sagte Coene "wird natürlich nicht dazu beitragen, die Langfristzinsen herunter zu bringen". Letzte Sitzung mit Trichet Der EZB-Rat entscheidet das nächste Mal am 6. Oktober über seinen weiteren geldpolitischen Kurs. Es ist die letzte Ratssitzung in der Amtszeit von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. Wegen der sich abzeichnenden Konjunkturschwäche hatten zuletzt bereits mehrere renommierte Ökonomen die EZB zu Zinssenkungen aufgefordert. Auch an den Finanzmärkten steigt inzwischen die Erwartungshaltung, dass die Währungshüter ihren erst im April und Juli auf 1,5 Prozent erhöhten Schlüsselzins schon im Oktober wieder senken könnten. Die europäische Geldpolitik gerät derzeit unter wachsenden Handlungsdruck von Notenbanken in anderen Teilen der Welt. Bislang waren ergriffene Maßnahmen gegen die grassierende Schuldenkrise in Europa allenfalls begrenzt erfolgreich. Damit wächst die Sorge vor einer globalen Rezession. Ökonomen von Barclays Capital und der Royal Bank of Scotland (RBS) haben bereits prognostiziert, dass die EZB die beiden Leitzinsanhebungen dieses Jahres wieder rückgängig machen wird. Das nächste Treffen des EZB-Rates mit einer Zinsentscheidung steht am 6. Oktober an. Derzeit beträgt der maßgebliche Leitzins in den Ländern der Währungsunion 1,5 Prozent. Die US-Notenbank Fed und die Bank of Japan haben den Satz auf praktisch Null gesenkt und der Leitzins der Bank of England beträgt 0,5 Prozent. Die Ökonomen der RBS rechnen bei der Oktober-Zinssitzung sogar mit einem großen Zinsschritt nach unten. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent werde die EZB den Leitzins um 0,5 Punkte verringern. Damit würde der Leitzins wieder auf das bisherige Rekordtief von 1,0 Prozent sinken, und die EZB hätte ihre beiden Zinserhöhungen von diesem Jahr rückgängig gemacht. Im EZB-Rat, in dem neben dem Direktorium der EZB um Trichet die Notenbankchefs aller 17 Euroländer sitzen, würde nach RBS-Einschätzung eine Zinssenkung nicht auf einhellige Zustimmung treffen: "Wir wären nicht überrascht, wenn mindestens fünf oder sechs Ratsmitglieder dagegen stimmen würden." Allerdings schreiben die Analysten auch, dass angesichts des "Tempos, mit der sich die Lage an den Finanzmärkten verschlechtert", eine Mehrheit einem großen Schnitt zustimmen wird. Die Bank rechnet in der Eurozone "nun mit einer richtigen Rezession". Die EZB veröffentlicht das Abstimmungsverhalten der Ratsmitglieder nicht. Sollte die EZB den Leitzins nicht bereits im Oktober senken, sei fest mit einem Zinsschritt nach unten im November zu rechnen. Möglicherweise werde die EZB dann sogar eine außerordentliche Zinssitzung vor dem regulären Termin Anfang November einberufen. Die RBS begründet ihre Einschätzung in erster Linie mit der europäischen Schuldenkrise, der schlechten Stimmung an den Finanzmärkten und einer hohen Rezessionsgefahr im Währungsraum. Bislang legt die EZB großen Wert darauf, dass ihre Zinspolitik unabhängig von etwaigen Krisenmaßnahmen gesehen wird. Im Angesicht der Schuldenkrise versorgt sie die Geschäftsbanken großzügig mit Liquidität und kauft Staatsanleihen angeschlagener Euro-Länder. Zuletzt hatte sie die Anleihenkäufe auch auf die dritt- und viertgrößten Euro-Länder Italien und Spanien ausgeweitet. Dieses Manöver gilt als Hauptgrund für den Rücktritt von EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark Anfang September. Quelle : Financial Times Lage der Finanzbranche düsterBanker fürchten neue Krise Lage der Finanzbranche düsterBanker fürchten neue Krise'); //--> Rollt eine neue, noch schlimmere Finanzkrise auf uns zu? Einige Top-Banker schließen das nicht mehr aus. KfW-Chef Schröder sieht sogar noch eine ernstere Lage als nach der Lehman-Pleite 2008. So könnten viele Staaten bei künftigen Bankenkrisen nicht mehr intervenieren. Deutsche-Bank-Chef Ackermann sieht aber Europas Geldhäuser besser aufgestellt als vor drei Jahren. Deutsche Spitzenbanker zeichnen angesichts der heftigen Kursverluste an den Börsen ein düsteres Bild ihrer Branche. "Die Lage ist viel dramatischer als 2008", sagte der Chef der staatlichen Förderbank KfW, Ulrich Schröder, auf einer Bankenkonferenz. Damals erreichte die Finanzkrise ihren Höhepunkt, nachdem die US-Investmentbank Lehman Brothers zusammengebrochen war. Viele Staaten wären heute wegen ihrer eigenen Schuldenprobleme nicht mehr in der Lage, Geldhäuser in einer ähnlichen Krise aufzufangen, warnte Schröder. "Die Banken sind nicht aus der Gefahrenzone heraus." Auch Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann stellte angesichts der Verluste an den Börsen fest: "All dies erinnert an den Herbst 2008." Seit Wochen stehen Bankaktien auf der Verkaufsliste der Anleger ganz oben. Die Angst vor einer neuen Bankpleite geht um. "Die Investoren haben noch nicht wieder angebissen", sagte Schröder. Schuldenkrisen und härtere Regulierung sorgen für trübe Aussichten: "Es dürfte für die europäische Finanzbranche insgesamt schwer werden, ihre Erträge zu steigern", warnte Ackermann. Eine Abschreibung der Euro-Staatsanleihen auf den aktuellen Marktwert könnten zahlreiche Banken nicht verkraften, warnte er. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte in einer internen Berechnung ein solches Szenario unterstellt und dabei ein Kapitalloch von 200 Milliarden Euro bei den europäischen Banken identifiziert. Hierfür hat der IWF aus Europa viel Kritik einstecken müssen. Der für seine offenen Worte bekannte Schröder sorgt sich vor allem um die Refinanzierung der Finanzinstitute, die einigen Häusern Probleme bereite. "Ich sehe die Lage der Banken sehr skeptisch", sagte Schröder. "Es gibt faktisch keine Bank mehr, die einen sieben- oder achtjährigen Bond begeben kann", berichtete er. Für kürzer laufende Papiere müssten selbst Top-Banken hohe Aufschläge zahlen. Besonders Banken aus den Euro-Krisenländern Italien und Spanien haben derzeit Schwierigkeiten, sich an den Märkten frische Mittel zu besorgen. Doch auch für andere Institute wird es teurer, da sich die Häuser untereinander zunehmend misstrauen. Viele Institute legen ihr Geld lieber für geringe Zinsen bei der Europäischen Zentralbank an als es zu verleihen, wie jüngste Daten der Notenbank zeigen. "Viel Pulver bereits verschossen" Hintergrund sind Befürchtungen der Investoren, dass die Staaten in künftigen Bankkrisen nicht mehr einspringen könnten. "Die Länder haben viel von ihrem Pulver verschossen", sagte Andreas Schmitz, Präsident des Bankenverbands. Er betonte aber wie Ackermann, dass europäische Geldhäuser insgesamt besser aufgestellt seien als 2008. Die Kapitalausstattung der Institute sei üppiger und die Institute seien weniger abhängig von kurzfristiger Refinanzierung, stellte Ackermann fest. Zudem hielten die Banken weniger toxische Papiere in den Büchern. Für Beruhigung kann dies aber offenbar nicht sorgen. "Solange die Unsicherheit über den tatsächlichen Pfad der Entschuldung anhält, werden auch die Schwankungen auf den Finanzmärkten andauern", sagte Ackermann. Quelle : N-Tv Donnerstag, 1. September 2011 Schluss mit Gebühren Kostenlos – mit oder ohne Bedingungen Finanztest hat die Angebote von 77 Banken und Sparkassen untersucht und allein 23 Lohn-, Gehalts- und Rentenkonten gefunden, die ohne Bedingungen für Kunden kostenlos sind. Zusätzlich zu den Gratiskonten ohne Bedingungen gibt es viele weitere Angebote, die kostenlos sind, wenn die Kunden bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Im Test waren überregionale Großbanken, Direktbanken ohne Filialnetz sowie regionale Kreditinstitute wie Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Sie alle sind mit ihren spezifischen Bedingungen in einer übersichtlichen Tabelle aufgelistet. Das macht die Wahl eines neuen Anbieters ganz leicht. Als kostenlos ohne Bedingungen stuft Finanztest ein Konto ein, wenn die Bank keine monatliche Kontoführungsgebühr verlangt, keine Kosten für die Girocard (ec-Karte) in Rechnung stellt und auf weitere Vorgaben wie eine Mindesthöhe für den Geldeingang verzichtet. Ob die Kreditkarte gratis ist, spielt für die Einstufung als kostenloses Konto keine Rolle, denn kein Kunde ist gezwungen, die Kreditkarte seiner Bank zu nehmen. Er kann ganz darauf verzichten oder sich anderswo eine Karte nach seinen Wünschen besorgen. Auf die Bedingungen achten Stellt die Bank Bedingungen an den Kunden, ehe sie das Konto gebührenfrei führt, können diese ganz unterschiedlich ausfallen. Die Postbank zum Beispiel hat sogar mehrere Varianten im Angebot: Einen monatlichen Geldeingang von 1 000 Euro verlangt sie für ihr Konto Giro Plus. Für ihr Giro extra plus setzt sie sogar einen Geldeingang von 4 000 Euro voraus. Können Kunden diese 4 000 Euro vorweisen, bekommen sie mehr Leistungen. Sie müssen zum Beispiel nichts für ihre Kreditkarte zahlen, mit der sie im gesamten Euroland kostenlos Geld abheben können. Niedriger ist die Hürde für ein kostenloses Konto bei den Sparda-Banken. Neukunden müssen meist nur für 52 Euro einen Genossenschaftsanteil kaufen, der verzinst wird. Manchen Banken langen zu nach Änderungen Erfüllen Kunden die Bedingungen nicht, auf die sie sich eingelassen haben, ist es mit der kostenlosen Kontoführung allerdings vorbei. Die Postbank langt dann kräftig hin: Fehlt der geforderte Geldeingang für das Konto Giro Plus sind 5,90 Euro im Monat fällig, für das Giro extra plus sind es sogar 9,90 Euro. Günstig ans Bargeld kommen Wichtig bei einem neuen Konto ist neben dem Preis, dass der Kunde ohne viel Mühe kostenlos an Bargeld kommt. Das ist in der Stadt normalerweise kein Problem. Schließlich haben sich die Institute zu Verbünden zusammengeschlossen, innerhalb derer Kunden an den Automaten aller Mitgliedsbanken kostenfrei Geld ziehen können. Der Test zeigt, welche Kreditinstitute in welchen Verbünden mitmachen und wie viele Automaten die Kunden jeweils kostenlos nutzen können. Visa-Karte als Notnagel auf dem Lande Auf dem Land kann es trotzdem schwierig werden, wenn es nichts anderes als eine Volksbank oder Sparkasse gibt. Dann werden jene Kreditinstitute besonders interessant, die nicht nur ein Girokonto, sondern auch eine Kreditkarte kostenfrei anbieten, mit der Kunden an allen Geldautomaten mit Visa-Zeichen kostenlos Geld abheben können, zum Beispiel DKB, Cortal Consors und Wüstenrot Bank. Neue Preise fürs Fremdgehen Nutzen Bankkunden mit ihrer Girocard einen Automaten außerhalb ihres Verbunds, sind Gebühren fällig. Seit Mitte Januar legt jede Bank selbst fest, wie viel fremde Kunden an ihren Automaten zahlen. Vorher war es die Bank des Kontoinhabers, die vorgab, wie viel er an Automaten anderer Banken zu zahlen hatte. Anders als heute war sie immer gleich hoch, egal welchen fremden Automaten sie benutzt hatten. Heute unterscheiden sich die Gebühren je nach Bank und betragen zwischen 1,75 Euro und 7,50 Euro pro Abhebung. Die Details für zahlreiche Kreditinstitute zeigt der Test in einer großen Tabelle. Großbanken wollen 1,95 Euro von Fremdkunden Großbanken wie Commerzbank, Deutsche Bank oder Postbank verlangen wie die übrigen Mitglieder des Bundesverbands privater Banken von fremden Kunden zum Beispiel nur 1,95 Euro fürs Geldabheben. Volksbanken und Sparkassen verlangen dagegen meist mehr, oft zwischen 4 Euro und 5 Euro. Seit dem 15. Januar 2011 zeigen Geldautomaten in Deutschland die Gebühr an. Der Kunde kann dann immer noch entscheiden, ob er den Vorgang fortsetzt oder zu einem anderen, für ihn günstigeren Geldautomaten wechselt. Wer die besten Guthabenzinsen bietet Erhoben haben die Tester auch, bei welchen Kreditinstituten das Geld auf dem Girokonto am meisten Zinsen bringt. Je nach Anbieter und Kontomodell unterscheidet sich der Guthabenzins deutlich. Rentabel ist zum Beispiel das Konto GiroDirekt der PSD Hessen-Thüringen, bei dem es ohne weitere Bedingungen 1 Prozent Guthabenzins gibt. Bei der netbank bekommen Inhaber des Kontos giroLoyal sogar 1,6 Prozent, sofern sie einen regelmäßigen Lohn-, Gehalts- oder Renteneingang haben. Alle Preise für Gehalts- und Rentenkonten im Überblick Als Extra hat Finanztest schließlich noch sämtliche Preise für die Gehalts- und Rentenkonten der untersuchten Kreditinstitute in einer großen Tabelle aufbereitet. Dabei ist Finanztest von einem Musterkunden mit durchschnittlichen Bedürfnissen ausgegangen. Um zum Beispiel die Konditionen der Onlinekonten besser vergleichen zu können, hat Finanztest hier einen Kunden zugrunde gelegt, der keine Überweisungen per Beleg in Auftrag gibt, dafür aber 48 mal pro Jahr per Computer überweist und über dessen Konto 257 Gutschriften und Lastschriften im Jahr abgewickelt werden. Quelle : Test.de Donnerstag, 11. August 2011 Skandale ohne Ende bei der Sparkasse Düsseldorf Düsseldorf. Gutachten gegen Verwaltungsratsmitgleider und Vorstandskollegen, Intrigen und nun ein verschwundener Ordner lassen die Stadtsparkasse nicht zur Ruhe kommen. Ein neuer Vorstands-Chef soll die Sparkasse wieder auf Kurs und vor allem aus den Schlagzeilen bringen. Wie tief kann die Stadtsparkasse Düsseldorf noch sinken? Offenbar noch tiefer, als sie ohnehin schon im Sumpf aus Intrigen, Undurchschaubarkeiten und gegenseitigem Misstrauen gesunken ist. Nach dem Skandal um die Kreditvergaben an den Pleite-Unternehmer Franjo Pooth ist das öffentlich-rechtliche Institut längst nicht zur Ruhe gekommen. Peter Fröhlich als neuer Vorstands-Chef hat es nicht geschafft, das wirtschaftlich blendend dastehende Institut nach innen und vor allem auch in der Außenwahrnehmung auf Kurs zu bringen. Im Gegenteil: Mit einem Rechts-Gutachten, mit dem er angebliche Verfehlungen einiger Verwaltungsratsmitglieder nachweisen lassen wollte, hat er sich den Zorn von Verwaltungsrats-Chef und OB Dirk Elbers auf sich gezogen, aber auch von allen anderen Mitgliedern des Aufsichtsgremiums. Auch in der restlichen Vorstands-Etage gibt’s Intrigen, wie man sie nur aus Hollywood-Serien wie Dallas oder Denver Clan kennt: So wollte ein Sparkassen-Chef einem anderen die Verquickung privater und dienstlicher Interessen nachweisen – was zwar nicht gelang, aber einen der Banker jetzt auf die Kündigungsliste katapultiert hat. Darüber muss jetzt der Verwaltungsrat entscheiden. Und als wäre das alles nicht genug, ein neuer Skandal: Aus einem verschlossenen Stahlschrank von Personalrats-Chefin Silvia Kusel ist ein Aktenordner mit brisantem Inhalt verschwunden, der anschließend an die Presse lanciert wurde. Angeblich wurde der Ordner gestohlen, so heißt es in Sparkassen-Kreisen. Vermutungen gehen sogar soweit, dass man den Täter gar in Vorstands-Kreisen vermutet. Oberbürgermeister Dirk Elbers ist über die skandalösen Vorgänge bei der Stadtsparkasse stinkesauer, wurde aufgrund der negativen Schlagzeilen des städtischen Instituts sogar schon zur Bankenaufsicht Bafin nach Bonn zitiert. Es sei kein Vergnügen, wenn man dort vor einer Reihe von Herren sitzt und sich unbequeme Fragen zu den Vorgängen in Düsseldorf anhören muss, so Elbers anschließend. Der OB ist daher bestrebt, möglichst schnell Ruhe in die Sparkasse zu bringen. „Wir brauchen eine starke Führungspersönlichkeit“, sagte Elbers, der sich über die Vorgänge innerhalb des Vorstandes und dem Umgang untereinander nicht nur wundert, sondern auch als „absurdes Theater“ bezeichnet. Seine für 2012 anstehende Wiederbestellung als Sparkassen-Chef hat sich Peter Fröhlich längst verscherzt. Die Düsseldorfer suchen bereits einen neuen Sparkassen-Chef. Drei aussichtsreiche Bewerber gibt’s. Elbers will die Wahl von Fröhlichs Nachfolger im Oktober erledigt haben. Bleibt zu hoffen, dass die Sparkasse sich dann von den Skandalen erholt und wieder zu einem Aushängeschild der Düsseldorfer Bankenwelt wird. Denn das ist sie seit Jahren nicht mehr. Quelle : Der Westen Mittwoch, 03. August 2011 Mittelsachsen verklagt die Landesbank Baden-Württemberg Der Landrat hofft, aus einem Zinsgeschäft aussteigen zu können, das nur Verluste einfährt. Der Landkreis Mittelsachsen hat gegen die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) Klage eingereicht. Damit will Landrat Volker Uhlig (CDU) erreichen, dass die Verwaltung aus einem riskanten Zinsgeschäft, das immer teuerer werden könnte, aussteigen kann. Konkret fordert der Landkreis die Nichtigkeit des Geschäfts wegen Falschberatung. Der ehemalige Landkreis Mittweida hatte sich auf den sogenannten Zinsswap eingelassen. Mittweida wollte Zinsen für ein Darlehen sparen. Mit der damaligen Sachsen LB, die unterdessen von der LBBW übernommen wurde, ging die Kreisverwaltung darum ein Geschäft ein, das den Zinssatz drücken sollte. 2007 brachte dieser Zinsswap 105.000 Euro ein, 2009 waren es nur noch 12.790 Euro. Im Zuge der Wirtschaftskrise drehte sich der Spieß allerdings um. Nun muss kräftig draufgezahlt werden. Bisher sind laut Volker Uhlig 280.000 Euro an Zinsen gezahlt worden. Im laufenden Haushalt sind 800.000 Euro für den Notfall eingeplant, falls der variable Zinssatz weiter steigt. Ob und in welchem Umfang das passiert, ist kaum voraussehbar. Dass der Landkreis aber je wieder mit einem Plus aus dem Geschäft aussteigt, ist unwahrscheinlich. Neben vielen Unternehmen haben 40 Kommunen in Sachsen solche riskanten Zinswetten abgeschlossen. Anfang des Jahres landete bereits eine Zinswette vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Die Richter hatten damals entschieden, dass die Deutsche Bank einem ehemaligen Kunden 540000 Euro Schadenersatz zahlen muss. Die Bank hatte dem Unternehmer aus Hessen zu einer riskanten Finanzwette geraten, bei der er hohe Verluste eingefahren hat. Das Gericht urteilte, dass die Bank in diesem Fall ihre Beratungspflicht verletzt hatte. Die Richter kritisierten die Deutsche Bank dafür, dass sie nicht auf den Interessenkonflikt hingewiesen habe. Der Gewinn der Bank bei solchen Finanzprodukten ist nämlich gleichbedeutend mit dem Verlust des Kunden. Quelle : SZ Online Donnerstag, 28. Jli 2011 Sparkassen-Panne – Jugendliche plündern Konten Nicht nur das Online-Banking für Geschäftskunden war über Tage teilweise lahmgelegt, sondern es erhielten auch jugendliche Haspa-Kunden Zugriff auf Geldautomaten, ohne dass ihr Konto die notwendige Deckung aufwies. Das bestätigte eine Haspa-Sprecherin. Dabei handelte es sich um Inhaber eines Haspa-Jugendkontos, das lediglich im Plusbereich geführt werden darf. Die technische Überziehungssperre habe mehrere Tage lang nicht gegriffen, sagte die Sprecherin. Um wie viele Fälle es sich handelte und welche Beträge abgehoben wurden, konnte sie nicht sagen. Die Jugendlichen hatten die Information über SMS und soziale Netzwerke wie Facebook im Internet verbreitet. Ein Vater berichtete, sein Sohn habe einen vierstelligen Betrag aus einem Haspa-Geldautomaten gezogen, um mit Freunden eine Spritztour nach Berlin zu unternehmen. Nach Angaben der Haspa-Sprecherin aber habe es sich in den bislang festgestellten Fällen zumeist um kleinere Beträge gehandelt. Eltern sind die Abhebungen unangenehm Unklar ist bislang, wie die unzulässigen Abhebungen, die durch einen Fehler bei der Haspa erst möglich wurden, nun wieder bereinigt werden. „Das wird in den Filialen geklärt; oft wird der Minusbetrag durch den nächsten Geldeingang von selbst wieder ausgeglichen“, sagte die Sprecherin. Einigen Eltern sei der Vorgang auch unangenehm und sie wollten von dem Computerfehler nicht profitieren. Wenn sich Eltern auf den Standpunkt stellten, sie wollten das Geld nicht ersetzen, so müsse darüber geredet werden. Wie ein solcher Fall juristisch zu behandeln wäre, ist unklar. Die Haspa hatte sich in dem Vertrag über die Jugendkonten verpflichtet, keine Überziehungen zuzulassen. Damit sollten gerade auch die Eltern die Sicherheit erhalten, dass sie nicht für eventuelle Torheiten ihrer minderjährigen Sprösslinge geradestehen müssen. Ende Juni diverse Pannen bei der Haspa Bei der Haspa war es im Zusammenhang mit einer Computerumstellung vom 30. Juni bis zum 4. Juli zu diversen Fehlern und Pannen gekommen. Ein Teil der Geschäftskunden konnte das Online-Banking nicht mehr nutzen, Lastschriften für Privatkunden wurden nicht zeitgerecht ausgeführt und verschiedene weitere kleine Fehler tauchten auf. Mittlerweile laufe immer noch nicht alles völlig störungsfrei, aber doch weitgehend, sagte die Sprecherin. Die Haspa hatte zugesagt, die eventuell bei den Kunden eintretenden Kosten für die Auswirkungen der Computerprobleme zu erstatten. Quelle : Welt Online Freitag, 01. Juli 2011 Verbraucherzentrale verklagt die Sparkasse Weil die Kreissparkasse Döbeln trotz Abmahnung für Pfändungsschutzkonten weiterhin 15 Euro verlangt, muss sie vor Gericht. Das sogenannte Pfändungsschutzkonto – kurz P-Konto – gibt es seit genau einem Jahr. Die Verbraucherzentrale Sachsen kritisiert seit langem, dass die Banken dafür zu hohe Gebühren, bis zu 15 Euro, verlangen. Einige Kreditinstitute wurden abgemahnt und aufgefordert, Unterlassungserklärungen abzugeben. Die Kreissparkasse Döbeln war dazu nicht bereit. Deshalb hat die Verbraucherzentrale Sachsen vor dem Landgericht Leipzig Klage gegen das Kreditinstitut erhoben. Die Sparkasse selbst will sich zum Thema nicht äußern. Inhaber eines P-Kontos bekommen einen automatischen Pfändungsschutz gewährt. Gerichtsvollzieher und Gläubiger können seitdem nicht mehr auf das gesamte Guthaben von Schuldnern zugreifen. Der Freibetrag lag bisher bei 985 Euro pro Monat. Der Betrag wurde nun auf 1029 Euro erhöht. Erreicht wird somit die Möglichkeit für den Schuldner, Ausgaben des alltäglichen Lebens wie zum Beispiel Mietzahlungen und Kosten für Energie und Versicherungen begleichen zu können. Alles was über den Freibetrag hinaus geht, bekommen die Gläubiger. In bestimmten Fällen kann der Betrag auch erhöht werden. Döbeln ist kein Einzelfall Für ein Konto „Giro Classic“ bei der Sparkasse Döbeln zahlen die Kunden laut Verbraucherzentrale 5,50 Euro pro Monat. Will ein Kunde dieses Konto jedoch in ein P-Konto umwandeln, soll er dafür dann monatlich 15 Euro zahlen. „Leider ist das kein Einzelfall“, sagt Andrea Heyer, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. So fordert etwa auch die Sparkasse Meißen pro Monat 15 Euro und die Sparkasse Chemnitz 12,50 Euro. Bei der Sparkasse Leipzig sind es 10 Euro. Andrea Heyer meint, dass bei den Sparkassen der Eindruck entstehe, dass sie die überzogenen Entgelte so lange wie möglich kassieren wollen. „Und das, obwohl schon eine Reihe von Gerichten gegen sie entschieden hat.“ Eine Reihe von Volksbanken haben unterdessen ihre Gebühren gesenkt. So auch die VR Bank Mittelsachsen, die eine Unterlassungserklärung unterschrieben hat und statt 15 Euro nur noch 8 Euro monatlich für ein P-Konto verlangt. Die Verbraucherzentrale hofft nun, dass bundesweit durch die Gerichte schnell und endgültig Rechtssicherheit geschaffen wird. Denn ab 2012 bestehen gesetzliche Schutzmöglichkeiten nur noch über das P-Konto. Bislang musste ein Antrag beim zuständigen Amtsgericht auf Kontofreigabe gestellt werden, um im Fall des Falles weiter über sein Einkommen verfügen zu können. Ab 2012 ist das P-Konto die einzige Möglichkeit, Guthaben vor Pfändungen zu schützen. Dadurch werden wohl noch mehr Kunden ihr Konto umstellen lassen. Christel Motzkus von der Schuldnerberatung der Diakonie in Döbeln hat bisher gute Erfahrungen mit den P-Konten gemacht. „Wir haben viele Hartz-IV-Empfänger in der Beratung und das Landratsamt stellt die nötigen Bescheide unproblematisch aus“, erklärt Motzkus. Die Nachweise sind für Bedarfsgemeinschaften nötig, die über dem Freibetrag liegen. Dann muss zum Beispiel bewiesen werden, dass man Kinder hat oder unterhaltspflichtig ist. Bei Arbeitnehmern sei das schwieriger, weil diese vor ihrem Arbeitgeber offenbaren müssen, dass sie einen Pfändungsschutz brauchen. Hohe Gebühren sind Handicap „Die hohen Gebühren sind ein großes Handicap“, so Christel Motzkis. Selbst die 8 Euro monatlich, die die VR Bank Mittelsachsen verlangt, seien für die Betroffenen viel Geld. Außerdem seien die Leistungen bei P-Konten eingeschränkt. Die Kunden könnten teilweise nicht mehr überall Geld abheben oder dürfen keine Daueraufträge mehr einrichten. „Das P-Konto ist also nicht die Lösung aller Probleme. Das sollte den Leuten klar sein“, so Christel Motzkus. Quelle : SZ-Online Freitag, 24. Juni 2011 Verdacht auf Millionen-Betrug: Staatsanwalt ermittelt gegen Banker aus Osnabrück Osnabrück. Es geht um einen Millionen-Betrug, bei dem die Grenzen zwischen Opfern und Tätern immer mehr verwischen. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt gegen drei Mitarbeiter der Hypovereinsbank in Osnabrück. Sie stehen im Verdacht, von einem groß angelegten Betrug mit mehr als 100 Beteiligten gewusst zu haben – oder sogar beteiligt gewesen zu sein. Eine Anzeige brachte im Sommer 2006 die Ermittler auf die Spur eines Verbrechens in der Bankenbranche, bei dem die Täter zugleich auch Opfer zu sein scheinen. Trotz jahrelanger Ermittlungen und zahlreicher Verurteilungen liegt der Fall im Wesentlichen immer noch im Dunkeln. Im Mittelpunkt stehen mehr als hundert zumeist arbeitslose Russlanddeutsche aus dem Raum Osnabrück, denen von Finanzvermittlern scheinbar leicht verdientes Geld versprochen wurde: Wer einen Kredit aufnimmt und die Summe danach sofort den Finanzvermittlern übergibt, bekommt 1000 Euro. Um die Rückzahlung des Geldes wollten sich die Finanzvermittler kümmern. Nach ein paar Monaten wurden allerdings die Ratenzahlungen eingestellt, und die meist mittellosen Kreditnehmer blieben auf Schulden zwischen 15 000 und 25000 Euro sitzen. Mehr als 2,5 Millionen Euro sollen die Finanzvermittler so auf die Seite geschafft haben, wirft ihnen die Staatsanwaltschaft in einem laufenden Prozess vor dem Landgericht vor. Allein in der Osnabrücker Filiale der Hypovereinsbank wurden davon rund 2,2 Millionen Euro an mehr als 100 Kreditnehmer ausgezahlt. Die Bank fühlt sich getäu">
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